Die 7 wichtigsten Gründe, warum du (fast immer) durch deine Nase atmen solltest!



Atmest du durch deine Nase? Diese Frage mag für manche komisch klingen. Doch viele von uns haben es sich zur Gewohnheit gemacht, durch den Mund zu atmen. Studien zeigen immer deutlicher, dass Mundatmung nicht der optimale Weg ist, um effektiv das zu bekommen, was wir aus der Luft, die wir atmen, brauchen.


In diesem Beitrag teilen wir mit dir 7 (von vielen, vielen) gute Gründe, warum du durch die Nase atmen solltest.


1. Stickstoffmonoxid

Stickstoffmonoxid (NO) ist ein Gas, das in den Nasennebenhöhlen gebildet wird. Es weitet die Blutgefäße, verbessert den Blutfluss und die Aufnahme des Sauerstoffs in die Zellen. Zudem wirkt es antimykotisch, antiviral und antibakteriell.


2. Immunsystem

Aufgrund des Stickstoffmonoxids (NO), das vermehrt in den Nebenhöhlen gebildet wird, gilt Nasenatmung als erste Verteidigungslinie gegen Schmutzpartikel, Pilze, Bakterien und Viren. Die eingeatmete Luft wird gefiltert, gewärmt, befeuchtet.


3. Schlafqualität

Nasenatmung bringt die Zunge in eine gute Position und das vertieft und fördert einen gesunden Schlaf. Schnarchen, Schlafapnoe und Schlafstörungen können gelindert werden, du bist am Morgen ausgeruhter und Verspannungen im Nacken und Schulterbereich können reduziert werden.


4. Mundhygiene

Mundatmung wird in Verbindung gebracht mit Zahn- und Mundraumerkrankungen und gilt als eine der Hauptursachen für Karies. Nasenatmung reduziert das Risiko von Zahnfleischentzündungen, beugt schlechtem Atem vor und hat Einfluss auf die Gesichtsform.


5. Stressreduktion

Nasenatmung verlangsamt die Atmung aufgrund des höheren Atemwiderstandes.

Das verringert Blutdruck, beruhigt den Herzschlag und lindert die Gefühle von Stress, Ängstlichkeit und Panik.


6. ausgeglichene Biochemie

Aufgrund der langsameren Atmung durch die Nase wird der Kohlendioxid-Level im Blut erhöht. Dies regt die Atmung an, reguliert den pH-Wert deines Blutes und fördert die Sauerstoffzufuhr zu deinen Geweben und Organen um bis zu 20%.


7. Leistungsfähigkeit

Die Nase ist so konzipiert, dass sie aus der geatmeten Luft Feuchtigkeit aufnimmt. Diejenigen, die über den Mund atmen (Mundatmer), haben einen um bis zu 42 % größeren Wasserverlust, was bei Sportlern zu stärkeren Dehydrierung und damit zu Leistungseinbußen führen kann.


Die Atmung beeinflusst jeden Aspekt der Gesundheit, des Schlafes, der Verdauung, der Bewegung, des geistigen Wohlbefindens, der Krankheit und der Genesung. Der Atem ist eine außergewöhnliche Ressource mit lebensveränderndem Potenzial. ~ Patrick McKeown ~